Musterverträge und Vertragsvorlagen

Verträge begleiten uns das ganze Leben hindurch. Trotzdem schaffen es viele Menschen, nie wirklich einen durchzulesen. Das böse Erwachen kommt dann, wenn im Arbeitsvertrag großzügige Überstundenregelungen vereinbart wurden, der Scheidungskrach eskaliert, weil nie ein Ehevertrag abgeschlossen wurde, wenn der Darlehensvertrag sich als Überforderung herausstellt. Hat der Chef gemeine Aussagen im Arbeitszeugnis versteckt? Darf man dem unverschämten Mieter eine fristlose Kündigung aushändigen? Und wie müssen Vollmachten aussehen, die man ausstellt? Im Dickicht rechtlicher Möglichkeiten und Fallstricke finden sich selbst Juristen kaum noch zurecht. Ein beliebter Trick sind da seit Jahren Musterverträge: Mit einem Mustervertrag kann man viele alltägliche juristische Herausforderungen meistern, und man braucht dazu weder Rechtsschutzversicherung noch Jurastudium. Natürlich kann man die nicht für jeden Fall einsetzen. Aber wer seine Korrespondenz auf eine sichere Grundlage stellen will, der schreibt nicht einfach drauflos, sondern schaut zuerst, wie es richtig geht.

Vertragsvorlagen



In vielen Bereichen kann das böse Erwachen folgen, weil man Formfehler begangen hat. Ganze Paragraphen des Vertrages werden rechtsunwirksam, wenn sie falsch formuliert werden. Nuancen in Arbeitszeugnissen machen aus Lob eine Beleidigung.